Spako: Von Preisliste und Notizblock zu einem zentralen Produktkonfigurator
Wie ein niederländischer Hersteller von Lebensmittel- verarbeitungsmaschinen sein internationales Händlernetz mit Elfsquad eigenständig befähigt hat.
1954
Gegründet
Niederländischer Hersteller von Lebensmittel- verarbeitungsmaschinen mit Sitz in Asten
1M
Konfigurationen
Mögliche Konfigurationsvarianten im gesamten Spako-Produktsortiment
9
Länder
Händlernetz mit vollständiger Angebotsautonomie
Wie Spako sein Händlernetz zur eigenständigen Konfiguration befähigt hat
Spako, ein niederländischer Hersteller von Lebensmittelverarbeitungsmaschinen mit Gründungsjahr 1954, hat seinen Angebotsprozess grundlegend neu strukturiert: von handschriftlichen Notizen zu einem zentralen Produktkonfigurator, der einem internationalen Händlernetz vollständige Angebotsautonomie gibt. Seit dem Go-live mit Elfsquad im Jahr 2023 entstehen Angebote, die zuvor mehrere Stunden in Anspruch nahmen, in wenigen Minuten, vollständig, technisch korrekt und ohne Rückfragen an die Zentrale. Händler konfigurieren und kalkulieren heute eigenständig, innerhalb klar definierter Produktlogik.
„Diesen Produktkonfigurator wollen wir und wir werden ihn zum Laufen bringen. Los geht's."
Thomas Waals, Director and co-owner, Spako
Spako wurde 1954 gegründet und hat seinen Sitz in Asten, Niederlande. Das Unternehmen stellt Verarbeitungsmaschinen für die Gastronomie, die Krankenhausverpflegung und das Fleischerhandwerk her. Die Maschinen übernehmen Aufgaben wie Kochen, Mischen, Kühlen, Erhitzen und Räuchern, in einem der anspruchsvollsten Industriezweige der Welt, in dem strenge Lebensmittelsicherheitsstandards gelten und Fehler reale Konsequenzen haben.
Das Produktsortiment von Spako ist klar abgegrenzt. Innerhalb dieser Grenzen ist die Konfigurationskomplexität jedoch erheblich: Rechnet man alle möglichen Kombinationen zusammen, kommt man auf knapp eine Million unterschiedliche Konfigurationen. Der Angebotsprozess war jedoch auf Einfachheit ausgelegt – nicht auf dieses Volumen und diese Variantenvielfalt. Mit der Erweiterung des Vertriebsteams und des Händlernetzes wurden die strukturellen Lücken unübersehbar.
„Wir wollen diesen Produktkonfigurator, und wir werden ihn zum Laufen bringen. Los geht's", sagt Thomas Waals, Geschäftsführer und Mitinhaber bei Spako. Es musste sich etwas ändern. Dieses Etwas war Elfsquad.
„Elfsquad hat uns enorm dabei geholfen, unser Produktportfolio klar zu strukturieren. Es gibt uns eine verlässliche Grundlage, auf der wir wachsen können."
Thomas Waals
Director and co-owner, Spako
Preisliste unter dem Arm, Skizzen vor Ort, stundenlange Nacharbeit im Büro. Fehleranfällig – ohne Ausnahme.
Vollständig. Technisch korrekt. Direkt beim Kunden erstellt – live auf dem Bildschirm.
Warum komplexe Lebensmittelverarbeitungsmaschinen und manuelle Angebotsprozesse nicht zusammenpassen
Das Produktsortiment von Spako ist klar abgegrenzt, doch innerhalb dieser Grenzen ist die Konfigurationskomplexität jeder einzelnen Anlage erheblich. Eine Suppenanlage, eine Soßenlinie, ein Kessel für Pürees oder Fertiggerichte: Jede Kundenkonfiguration erfordert andere Pumpen, einen anderen Mischer, eine andere Kapazität. Rechnet man alle möglichen Kombinationen zusammen, kommt man auf knapp eine Million unterschiedliche Konfigurationen. Ein korrektes Angebot zu erstellen, setzte Wissen voraus, das bislang ausschließlich in den Köpfen einzelner Mitarbeitender steckte, nicht in einem System.
Der Angebotsprozess bei Spako war auf Einfachheit ausgelegt, nicht auf Wachstum und Volumen. Das Vertriebsteam besuchte Kunden mit einer Preisliste unter dem Arm, machte vor Ort einige Skizzen und tippte das formale Angebot anschließend im Büro auf. War etwas unklar oder fehlerhaft, folgte eine weitere Abstimmungsrunde. Stundenlange Arbeit, ohne Gewähr für ein fehlerfreies Ergebnis. Thomas Waals, Geschäftsführer und Mitinhaber bei Spako, brachte es auf den Punkt: „Fehleranfällig, ohne Ausnahme."
Dieser Prozess hatte von Anfang an strukturelle Grenzen. Mit mehr Vertriebsmitarbeitenden, mehr Händlern und mehr Ländern entstanden mehr unterschiedliche Interpretationen dessen, was eine Standardmaschine ausmacht. Die Lücken im Prozess wurden unübersehbar. Die Antwort auf dieses Problem kam von einem anderen Hersteller, der Elfsquad bereits in seinem eigenen Betrieb einsetzte.
„Wir versenden das Angebot noch beim Kunden vor Ort. Das Feedback ist einheitlich: Alles ist enthalten, ein vollständiges und korrektes Angebot."
Vertriebsteam
Spako
Minuten
pro Angebot
Statt stundenlanger manueller Abstimmungsschleifen
4
Wochen bis Go-live
Von der Entscheidung zum vollständig eingerichteten Konfigurator
9
Länder
Händler konfigurieren und erstellen Angebote eigenständig
Warum Spako sich für Elfsquad als CPQ-Plattform entschieden hat
Thomas Waals erfuhr bei einem Gespräch mit dem Team von Kumatech von Elfsquad, einem anderen Hersteller, der die Plattform bereits im eigenen Betrieb einsetzte. Er ließ sich das System live zeigen, und die Entscheidung fiel unmittelbar. „Wir wollen diesen Produktkonfigurator und wir werden ihn zum Laufen bringen. Los geht's." Kein langwieriger Evaluierungsprozess. Keine Auswahlliste mit zehn Plattformen.
Thomas hatte Elfsquad bei Kumatech aus erster Hand erlebt: vollständige Kontrolle über Produktlogik und Preisgestaltung – ohne Abhängigkeit von externen Beratern. Entscheidend war eine Plattform, die Spako eigenständig betreiben kann, ohne bei jeder Änderung auf Entwickler oder externe Spezialisten angewiesen zu sein. Elfsquad erfüllte diese Anforderungen vollständig. Das Produkt überzeugte, die Menschen dahinter bestätigten den Eindruck. „Wir teilen einfach dieselbe Haltung: Nicht unnötig komplizieren. Entscheidung treffen und umsetzen", sagt Thomas Waals.
Vier Wochen bis zum Go-live: Wie gründliche Vorbereitung den Unterschied machte
Nach der Entscheidung handelte Spako zügig. Noch vor dem ersten gemeinsamen Termin mit dem Elfsquad-Onboarding-Team hatte das Unternehmen die wesentlichen Grundlagen bereits erarbeitet: Welche Maschinen gehören zum Standard, welche Optionen sollen abgebildet werden, wie soll die Preislogik aufgebaut sein. Auf Basis dieser Vorarbeit übersetzte Commercial Manager Bram Seelen die Produktlogik in enger Zusammenarbeit mit dem Elfsquad-Team in einen vollständig eingerichteten Konfigurator, in nur vier Wochen.
Das Ergebnis ist kein technisches Spezifikationsblatt, sondern das, was Thomas Waals einen „Autokonfigurator" nennt: zugänglich, intuitiv und konsequent auf die Person ausgerichtet, die das Gespräch mit dem Kunden führt, nicht auf die Produktionshalle. Diese Grundlage ist bis heute im Einsatz und wird kontinuierlich vom eigenen Team bei Spako weiterentwickel, ohne externe Unterstützung.
Mehr als Angebote: Klarheit über das Produktportfolio
Der Aufbau des Konfigurators zwang Spako, eine Frage explizit zu beantworten, die bis dahin nie gestellt worden war: Was ist Standard, und was nicht? Was ist eine Option? Was sollte standardmäßig zu jeder Maschine gehören?
„Elfsquad hat uns enorm dabei geholfen, unser Produktportfolio klar zu strukturieren. Es gibt uns eine verlässliche Grundlage, auf der wir wachsen können", sagt Thomas Waals.
Diese Klarheit prägt heute den gesamten Betrieb. Spako arbeitet mit drei klar definierten Vertriebswegen, drei Türen. Tür eins: Elfsquad als Konfigurator für Standardmaschinen, bei dem Komplexität systemseitig beherrscht wird und Angebote in Minuten entstehen. Tür zwei: kundenspezifisches Engineering, bei dem Elfsquad die kaufmännische Grundlage liefert, bevor das Projekt weiter ausgearbeitet wird. Tür drei: Gebrauchtmaschinen, aufgearbeitete Maschinen der Marke Spako, an über 30 Qualitätspunkten geprüft, mit Garantie verkauft und ein konkreter Beitrag zur Kreislaufwirtschaft.
Die interne Diskussion darüber, was Standard und was Sonderanfertigung ist, hat sich schlicht erledigt, weil Elfsquad die gesamte Bandbreite abdeckt, von unkomplizierten Standardkonfigurationen bis zur kaufmännischen Grundlage komplexer Sonderprojekte.
Elfsquad als zentrales Vertriebssystem
Heute ist Elfsquad das Herzstück des Vertriebsbetriebs bei Spako. Kundendaten, Händlerzugang, Preislogik, Angebote: Alles läuft über Elfsquad. Spako betreibt die Plattform derzeit als eigenständige Vertriebsumgebung, ohne Anbindung an das ERP-System. Eine bewusste Entscheidung. Der Vertrieb braucht die Freiheit, schnell zu handeln und Anpassungen vorzunehmen. Die Produktion braucht saubere, verlässliche Daten. Diese Verbindung herzustellen braucht Zeit und muss sorgfältig umgesetzt werden. „Sobald es im ERP ist, sind unsere Maschinen daran gekoppelt. Die Daten müssen stimmen, sonst haben wir ein ernstes Problem", sagt Thomas Waals. Die ERP-Integration ist für die Zukunft geplant, zum richtigen Zeitpunkt.
Angebotserstellung direkt beim Kunden
Vertriebsmitarbeitende fahren nicht mehr ins Büro, um ein Angebot zu erstellen. Sie erstellen es vor Ort, auf dem Bildschirm, während der Kunde zusieht. Das Angebot wird versendet, bevor sie das Gespräch verlassen.
Neue Mitarbeitende in wenigen Wochen einsatzbereit
Neue Vertriebsmitarbeitende brauchen keine jahrelange Branchenerfahrung, um sofort produktiv zu arbeiten. Der Konfigurator führt jeden von ihnen automatisch zu einem technisch korrekten Angebot.
Händler ohne Wartezeiten auf Spako
Händler in neun Ländern melden sich an, konfigurieren und erstellen vollständige Angebote mit korrekten Preisen vollständig eigenständig. Keine Wartezeiten mehr auf den Hersteller für jeden einzelnen Preis.
Angebote, die Vertrauen schaffen
Händler in Neuseeland, Finnland, Frankreich, Belgien, England, Rumänien, Estland, Spanien und den Vereinigten Staaten können sich heute eigenständig anmelden, konfigurieren und ein vollständiges Angebot mit korrekten Preisen erstellen, ohne auf Spako warten zu müssen. „Händler sagen: Wow, dass ihr das habt. Dass wir uns einfach einloggen, unsere eigenen Preise erstellen und nicht auf euch warten müssen. Und wissen, dass diese Preise stimmen", sagt Thomas Waals. In einer traditionell konservativen Branche waren Händler bei jedem Preis und jedem Angebot auf den Hersteller angewiesen. Diese Abhängigkeit ist weggefallen. Für das internationale Netzwerk von Spako ist das eine grundlegende Veränderung.
Für das eigene Vertriebsteam ist der Wandel ebenso spürbar. Vertriebsmitarbeitende fahren nach einem Kundengespräch nicht mehr ins Büro, um ein Angebot zu erstellen. Sie erstellen es vor Ort, auf dem Bildschirm, während der Kunde zusieht. Jede Maschine ist in Elfsquad mit einem 3D-Modell hinterlegt. Einem technisch nicht versierten Käufer die Maschine visuell zu zeigen macht die Kaufentscheidung greifbar, auf eine Weise, die ein technisches Datenblatt nie leisten könnte. „Wir versenden das Angebot noch beim Kunden vor Ort. Das Feedback ist einheitlich: Alles ist enthalten, es ist ein vollständiges und korrektes Angebot."
Auf Wachstum ausgelegt
Das Team bei Spako wächst schnell, und neue Vertriebsmitarbeitende brauchen keine jahrelange Branchenerfahrung, um sofort produktiv zu arbeiten. Der Konfigurator führt jeden von ihnen automatisch zu einem technisch korrekten Angebot, sodass sie sich auf das Kundengespräch konzentrieren können, anstatt Preislisten und komplexe Konfigurationsregeln auswendig zu lernen. Innerhalb weniger Wochen bis Monate arbeitet eine neue Person eigenständig. „Man kann eigentlich keinen Fehler machen. Und vor der Produktion gibt es immer eine Vier-Augen-Prüfung", sagt Thomas Waals. Dieselbe Haltung, Dinge einfach und skalierbar zu halten, zieht sich durch alles, was Spako als Nächstes aufbaut. Eine Person im Unternehmen ist vollständig für die Digitalisierung zuständig, mit dem Fokus auf Prozessoptimierung und die Reduzierung manueller Arbeit.
Guided Selling ist der nächste Schritt: Anstatt Optionen auszuwählen, beschreibt ein Kunde einfach, was er benötigt, und der Konfigurator übernimmt den Rest. „Wir wollen dahin kommen, dass ein Kunde sagt: Ich möchte eine Suppe kochen, das sind meine Produkte, und die richtige Maschine kommt dabei heraus", sagt Thomas Waals.
Mit einer geplanten ERP-Integration und neuen Maschinen in der Pipeline wird die Plattform gemeinsam mit dem Unternehmen weiter wachsen.
Guided Selling
Anstatt Optionen auszuwählen, beschreibt ein Kunde einfach, was er benötigt, und der Konfigurator übernimmt den Rest. Die richtige Maschine für das richtige Produkt.
ERP-Integration auf der Roadmap
Die Verbindung von Vertrieb und Produktion muss sorgfältig umgesetzt werden. Die Daten müssen stimmen, sonst entsteht ein ernstes Problem. Die ERP-Integration ist für den richtigen Zeitpunkt auf der Roadmap eingeplant.
Dedizierte Verantwortung für Digitalisierung
Eine Person im Unternehmen ist vollständig für die Digitalisierung zuständig, mit dem Fokus auf Prozessoptimierung und die Reduzierung manueller Arbeit, während das Team bei Spako wächst und neue Maschinen hinzukommen.
Spako kam mit dem Ziel, ein besseres Angebotswerkzeug zu finden.Spako kam mit dem Ziel, ein besseres Angebotswerkzeug zu finden. Was entstanden ist, ist das kaufmännische Betriebssystem eines Herstellers, der schnell wächst und keine Absicht hat, langsamer zu werden. Wie Thomas Waals es formuliert: „Wir teilen einfach dieselbe Haltung: Nicht unnötig komplizieren. Entscheidung treffen und umsetzen."
Für Spako ist Elfsquad die Plattform hinter dem gesamten Vertriebsbetrieb. Sie ermöglicht einem niederländischen Hersteller von Lebensmittelverarbeitungsmaschinen mit einem globalen Händlernetz, profitabel zu wachsen, ohne das zu verlieren, was ihn einzigartig macht.

